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Der Content Creator Boom: Was ist die Creator Economy?

21 January 2022

Content Creator sind auf dem Vormarsch und schaffen eine Klasse neuer, unabhängiger Unternehmen in der Kreativwirtschaft - die so genannte Creator Economy, eine der am schnellsten wachsenden Wirtschaftszweige von heute.

Content Creators sind zumeist Solopreneurs, die Online-Inhalte wie Autorentexte, News(letter), Videos, Games oder Podcasts entwickeln, zumeist über die sozialen Medien veröffentlicht, und über eine Online-Fangemeinde monetarisiert. 

Als Creator Economy bezeichnet, entstehen Unternehmensgründungen aus Einnahmen für Inhalte, die für Online-Plattformen wie Twitch, OnlyFans, YouTube, Instagram, TikTok, Substack oder Lightricks geschaffen wurden. Die Content Creators sind häufig Influencer, die von Marken für die Integration in ihr Kreativkonzept und ihre Online-Reichweite bezahlt werden. Die Mainstream sozialen Medien bauen derzeit ihre Tools für Einnahmemöglichkeiten weiter aus, zum Beispiel YouTube mit „shoppability“, das sind Einkaufsmöglichkeiten in Videos.

Alternativ werden Urheberwerke über die Plattform Patreon finanziert. Auf Patreon kann der Content Creator Subscriber gewinnen, die mit monatlichen Mitgliedsbeiträgen die kreativen Inhalte des Creators finanziert. Patreon ist besonders beliebt in der Creator Economy als Alternative für das Schalten von Werbung. Damit wird unabhängiger, kreativer oder auch lehrreicher Output gefördert.

Ein starkes Beispiel ist Bombards Body Language bei der die Expertin für Körpersprache Mandy aktuelle Videos aus den News interpretiert und leicht verständlich und spannend verrät, wie man Körpersprache selbst deuten kann. Subscriber haben damit die Möglichkeit, eine ganz andere Seite der Politiker, Berichterstatter und Prominenz wahrzunehmen. Wie die meisten Content Creators vertritt Mandy eine eigene Meinung, über die sie in der Lage ist, in ihren eigenen Kanälen frei zu äussern - auch wenn sie Zensierungen von den Mainstream-Medien zurückstecken muss. 

Die absolute, freie Meinungsäusserung ist wohl der grösste Trend, den die Creator Economy hervorbringt, wenn man es in den Vergleich stellt mit einer Angestelltentätigkeit in einem grossen Unternehmen, bei dem man fast ausnahmslos neutral bleiben muss. 

Die neuen Stimmen mit starken Meinungen finden grossen Andrang, auch bei den Content Creators Diet Prada ™, die ihren Kanal auf Instagram finden. Bei Diet Prada handelt es sich um Mode-Experten, die nicht ausschliesslich die Modegötter anhimmeln, sondern auch anprangern, wenn die Riesen der Modeindustrie unethische Geschäftspraktiken betreiben, wie der noch immer gängige Klau von Designs durch Luxuslabels. Auch interne Leaks aus den Modehäusern gegen Diversität oder gar Rassismus werden von Diet Prada verbreitet und zwingen die Modewelt Schritt für Schritt dazu, sich zu wandeln. Einnahmen hat Diet Prada unter Anderem durch den Verkauf von Merchandise-Produkten.

Viele Content Creators starten ihr Projekt zunächst als Hobby, neben einem regulären Job. Durch die wachsenden Möglichkeiten an Einnahmequellen auf den beliebten Plattformen haben sie jedoch die Möglichkeit, sich zu einhundert Prozent auf das Creator Business zu fokussieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Einstieg in die Creator Economy meist wenig Investitionskapital benötigt. 

Unser Ziel bei Numarics ist es, Content Creators dabei zu unterstützen, als Urheber mit ihrer Arbeit Geld zu verdienen. Häufig haben Content Creators das Potential, Unternehmen zu starten, die weit über das Geschäftsmodel „digitaler Werbeträger“ hinausgeht.

Als Business Operating System übernimmt Numarics nahtlos den betriebswirtschaftlichen Teil, der für die Führung eines Unternehmens, egal welcher Grösse, erforderlich ist. Damit können unsere Content Creators ihr Creator Business auf die nächste Stufe bringen.

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